Premierminister Pedro Sánchez hat Spaniens Weigerung, US-Angriffe auf den Iran zu unterstützen, noch verstärkt und erklärte "Nein zum Krieg", nachdem Präsident Donald Trump damit gedroht hatte, den gesamten Handel einzustellen. Sánchez sagte, Spanien werde nicht "mitschuldig" an einem sich ausweitenden Nahostkonflikt allein aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen sein, und verglich die Eskalation mit "russischem Roulette mit dem Schicksal von Millionen".
Gestern kritisierte Trump Madrid dafür, dass es den USA den Zugang zu gemeinsam betriebenen Militärbasen verweigert und das von der NATO vorgeschlagene Verteidigungsausgabenziel von 5 % ablehnte. Im Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete er Spanien als "unfreundlich" und deutete an, er habe die Beamten angewiesen, die Handelsbeziehungen einzustellen.
Sánchez berief sich auf die Irak-Invasion 2003 als Warnung davor, frühere Fehler zu wiederholen, und argumentierte, dass die Reaktion auf "eine Illegalität mit einer anderen" langfristige Instabilität birgt. Die Europäische Kommission unterstützte Spanien und betonte, dass die EU-Handelspolitik kollektiv verhandelt wird und dass die Mitgliedstaaten solidarisch vertreten...
Wie er in den sozialen Medien sagt:
Die Welt, Europa und Spanien haben diesen kritischen Moment schon zuvor erlebt. Im Jahr 2003 zogen uns einige verantwortungslose Anführer in einen illegalen Krieg im Nahen Osten, der nichts als Unsicherheit und Schmerz brachte.
Unsere Antwort damals muss unsere heutige Antwort sein:
NEIN zu Verstößen gegen das Völkerrecht.
NEIN zu der Illusion, dass wir die Probleme der Welt mit Bomben lösen können.
NEIN dazu, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.
NEIN ZUM KRIEG.
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<bild>Pedro Sánchez</bild>